Titel:

Saft

Ein Film von:

Luisa Pohl

Lehrveranstaltung:

Unerwartet
Kursinfo

Unerwartet

wir überraschen! Grundlagen in Sachen Bewegtbild: Licht, Kamera, Schnitt, Ton, Effekte, Timing, Pacing, Rhythmus, Studio, Aussendreh und vieles mehr. In diesem Kurs erlernen wir die Grundbegriffe des Filmemachens. Welche gestalterischen und technischen Mittel stehen uns zur Verfügung? Und wie schaffen wir es, als totale Anfänger tolle Filme zu machen? Ganz nebenbei beschäftigen wir uns mit der unerwarteten Wendung im Film, dem überraschenden Ende, dem Twist. Merke: Ein Film ist ein Ende mit ausreichend Material davor. (Zack, schon was gelernt!)


Grundlagen Film (2. Semester)

2016 Sommersemester

Beschreibung:

Die Intention des Films „Saft“ entwickelte sich ursprünglich aus einer anderen Idee. Durch die ersten Story Entwicklungen filterte sich der Wunsch heraus, Angst darzustellen. Das Gefühl, welches jeder kennt, aber niemand wirklich sehen kann. Viele der Ideen grenzten ziemlich schnell an den typischen Horror, der heutzutage mehr als massenhaft verfilmt wird. Dies wollten wir aber nicht darstellen. Zudem war es schwierig, ein unerwartetes Ende zu finden, welches den Betrachter wirklich überrascht aber den Film nicht ins Lächerliche zieht. Nach Wochenlanger Arbeit, Überlegungen, Verwerfungen, Neugestaltung und Brainstorming entwickelte sich die Idee der Handysucht. Etwas abgewandelt vom ursprünglichen Thema, jedoch akzeptabel und passend für unser Team. Unserer Ansicht nach war es wichtig, einen guten Film zu entwickeln. Wichtiger, als sich ewig lange an einer Idee festzubeißen, bevor am Ende nicht einmal ein vorzeigbarer Film zustande kommt. Somit ließen wir uns in die Richtung treiben. Auf gewisse Weise kann der Angst-Aspekt auch noch interpretierbar bleiben, da es nun um die „Angst“ geht, was geschieht, wenn man sein Handy nicht bei sich hat. Wenn man nicht erreichbar ist, nichts nachgucken und nichts speichern kann. Der Film erhält durch seinen einzigartigen Schauspieler einen gewissen Charme und einen „Cup of Comedy“. Der Betrachter wird durch das typische, morgendliche Klingeln eines Weckers in die Geschichte geholt. Der Hauptdarsteller kommt ins Bild, sodass dieser direkt vorgestellt wird. Ein Name der dargestellten Person ist nicht von Bedeutung, da es eine allgemeine Kritik and die heutige Gesellschaft ist, und sich nahezu jeder angesprochen fühlen kann. Jeder Betrachter kann sich in die Situation des Protagonisten hineinversetzen. Von nun an wird diesr in jeder Szene gezeigt, stets mit seinem Smartphone. Die Abhängigkeit wird deutlich dargestellt, schon übertrieben, da es kein Bild gibt in dem nicht auf das Handy geguckt wird. Die Umwelt des Protagonisten hat für ihn keine Bedeutung, er ignoriert alles und jeden. Sein Smartphone ist alles für ihn. Doch plötzlich ist der Akku leer, sein Handy geht aus…

Ein Film von Luisa Pohl und Zin Isik
Kurs „Unerwartet“, Bewegtbild 2. Semester an der Fakultät Gestaltung Würzburg. Betreut durch Prof. Henning Rogge-Pott.
Der Protagonist wurde von Levin Walser (2. Semester) gespielt. Als weitere Statisten dienten Studenten des gleichen Semesters, darunter Lukas Altmann, Theresa Brandl und Luisa Dirr.
Der Film wurde in der Innenstadt Würzburgs gefilmt, in einer Würzburger Straßenbahn und einer privaten Wohnung. Musik „Killer Kiara“ von Monk Turner. Jegliches Equipment wurde von der Fakultät Gestaltung zur Verfügung gestellt. Kamera, Schnitt und Colourgrading von Luisa Pohl und Zin Isik.