21 | 02 | 17

Find what you love…

„Find what you love and let it kill you“ – Charles Bukowski

Eine Art genussvoller Selbstzerstörung, eben genau wie Bukowskis „kaputt gehen“ in der Öffentlichkeit, das von der Welt zelebriert wurde. Man schaut Menschen, vor allem wenn sie in der Öffentlichkeit stehen, auch gerne dabei zu. Es ist eine eine seltsame Lust am verderben anderer.

Die gezeigte Handlung oder Situation ist relativ. Es geht um die Visualisierung eines Gefühls, einer Art „fertig“ zu sein, seltsam melancholisch, verwirrt, zweifelnd, nachdenkend und auf eine Art traurig oder deprimiert. So etwas wie gerade der Moment nach dem Rausch. Oder ein Heimweg. Oder früh Morgens in der Bahn, total übermüdet, auf dem Weg zu irgendetwas wichtigen.
Um dies zu beschreiben, sind die Texte der Animation sprunghaft, vage und skurril, kombiniert mit Fotografien, die kalt oder seltsam erscheinen und einem etwas düsteren Sound mit Sprachsamples, wie wirre Gedankenfetzen.

Franziska Sommer – Überschreiten

3.Semester Bewegtbild
Kurs: Making words move
Betreut durch Prof. Henning Rogge-Pott
Fakultät Gestaltung Würzburg

Credits:

Text, Sound, Animation – Franziska Sommer
Fotografien – FOTO:FORTEPAN/REPTON1X
FOTO:FORTEPAN/KOTNYEKANTAL
FOTO:FORTEPAN/ROSTALáSZLó
www.unsplash.com