27 | 07 | 16

Dein Platz ist hier

Ein Werbespot für den Deutschen Frauenfußballbund

Semesterarbeit aus dem Kurs „Spots“ (4. und 6. Semester) von Tilman Bechthold, Alexandra Benkenstein, Valentina Groha, Lukas Hertlein, Katrin Kaemper, Konstantin Krischke, Luisa Krutyholowa, Kilian Lieb und Benjamin Schmitt.

ls die Werbeagentur Quastenflosser stellten wir uns die Frage: Wie können wir mit einer klischeefreien Bewegtbildkampagne den Frauenfußball in Deutschland populärer machen und junge Frauen dazu animieren in Fußballvereine einzutreten?

Unser Werbespot soll junge Nachwuchsspieler, Sportbegeisterte und Gemeinschaftsorientierte, junge wie auch ältere Menschen motivieren und jegliche Klischees übergehen. Die Handlung findet auf dem Vereinsgelände eines provinziellen Frauenfußballclubs statt. Wir sehen das Sportheim von innen. Alles ist wie ausgestorben. Die Gänge, Duschen und Kabinen sind menschenleer. Plötzlich schließt sich die Kabinentür und elf Frauen laufen dem Ausgang entgegen. Die Luft knistert vor Spannung wegen des bevorstehenden Spiels. Draußen angekommen erwartet das Team jedoch die bittere Realität:

Der Platz ist heruntergekommen und es haben sich nur einige wenige Zuschauer um das Spielfeld eingefunden. Doch dann erscheint das gegnerische Team. Die Mannschaften schreiten entschlossen aufeinander zu, der Schiedsrichter pfeift an und alles ist vergessen. Der Zustand des Spielsfelds, der mangelnde Support und auch alles andere, das nicht in den nächsten 90 Minuten auf dem Rasen passiert ist Nebensache. Denn was folgt ist ein rasantes Spiel voller Emotionen und Spannung.

Auch auf der Audioebene erlebt der Hörer diese Höhen und Tiefen mit. Basslastige Foleysounds in der Gangszene, gehen über in ruhige, ländlich klingende Umgebungsgeräusche, die sich steigern und nach der Enttäuschung in dem Song „I won‘t stop!“ von Colorhaze enden.

So entstand für den Deutschen Frauenfußballbund ein Werbefilm, der gleichzeitig Authenzität im Hinblick auf die Gegebenheiten des lokalen Vereinssport vermittelt, aber auch eine Überhöhung der leidenschaftlichen Spielsituation beinhaltet. Der Film etabliert klare Identifikationspersonen, mit denen der Zuschauer die Emotionalität im Vorfeld des Spiels und währenddessen teilen und miterleben kann.